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Polysemie. Typen der Bedeutung.

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Einleitung

Die Lexikologie ( griech. lexisos Wort, logos Lehre) ist ein Bereich der Sprachwissenschaft, der sich mit der Erforschung des Wortschatzes befasst. Die Lexikologie untersucht den Wortschatz als lexikalisch-semantisches System, das ein Teilsystem der Sprache bildet.

 

Zentrale Bereiche der lexikologischen Forschung sind:

- das Wort als eine grundlegende nominative Spracheinheit im lexikalisch-semantischen System, seine Struktur und Bedeutung;

- die Struktur des Wortschatzes als System und Beziehungen zwischen seinen Elementen;

- die Stratifikation des Wortschatzes aus der soziolinguistischen, funktionalen und territorialen Sicht ( Dialektismen, Jargonismen, Sondersprachen);

- kommunkativ begründete Veränderungen des Wortschatzes, Quellen der Wortschatzerweiterung (Bedeutungswandel, Entlehnung, Wortbildung).

 

Die Lexikologie hat folgendeZweige:

- die Semasiologie

- die Etymologie

- die Onomasiologie

- die Wortbildung

- die Phraseologie

- die Lexikographie

 

Die Semantik

 

Das Wort ist die grundlegende Einheit der Sprache. Es ist in Bezug auf seine Funktionen in der Sprache universell und unikal, denn das Wort kann alle Funktionen erfüllen, die die Sprache hat: nominative, kognitive, kommunikative, pragmatische.

Das Wort ist eine selbständige phonetisch und morphologisch ausgeformte Einheit, d.h. es lässt sich im Redeakt als das kleinste Lautsegment absondern und hat die bestimmte Morphemkombination.

Das Wort ist eine bilaterale Einheit: es hat die Form (Lautkomplex) und den Inhalt (Bewusstseininhalt, Bedeutung). Die Bedeutung widerspiegelt die objektive Wirklichkeit nicht unmittelbar, sondern durch den Begriff.

Der Begriff ist die bestimmte Vorstellung, die durch die Zusammenfassung der allgemeinen und wesentlichen Merkmale eines Gegenstandes oder einer Gruppe von Gegenständen durch eine sprachliche Einheit ausgedrückt wird.

Eine klassische Definition der Bedeutung als eine wechselbezogene Einheit vom Gedanken, dem Gegenstand und dem Wortzeichen wurde im berühmten semiotischen DreieckvonOgden & Richards popularisiert.

 

Begriff  

Wort Gegenstand

 

 

Die Bedeutung des Wortes determinieren drei im wechselseitigen Zusammenhang stehendeFaktoren:

 

1) die Eigenschaften der objektiven Realität;

2) die Widerspiegelung im Bewusstsein;

3) der Bau der Sprache.

 

 

Die Struktur der Bedeutung.

In der modernen Sprachwissenschaft wird die Bedeutung als ein zusammengesetztes Mehrschichtenkomplex angesehen, dessen Teilglieder sind:

die Semantik die Information über die Menge der widerspiegelten Objekte der Wirklichkeit;

die Pragmatik die Information über die Kommunikationsbedingungen;

die Syntaktik die Information über die Gebrauchsregeln des Wortes.

 

Synonyme

 

Es gibt drei Kriterien ( Merkmale) der Synonymie:

1. Ähnlichkeit der Wörter nach der nominativen Funktion wenn zwei Wörter einen und denselben Gegenstand bezeichnen, z.B. H. Heine Poet und Autor.

2. Ähnlichkeit der Bedeutung (bei verschiedenen Schattierungen). Z.B. sprechen reden sagen ...

3. Ähnlichkeit der Distribution und ihre Fähigkeit, einander im Text zu ersetzen.

Synonyme sind Wörter, die gleiche oder ähnliche Bedeutung haben, denselben Gegenstand bezeichnen und in manchen Kontexten einander ersetzen können.

WORTBILDUNG

 

 

Wortbildung - ist die Bildung neuer Wörter nach den für diese Sprache charakteristischen wortbildenden Modellen.

Für die deutsche Sprache sind folgende Arten der Wortbildung charakteristisch: Zusammensetzung, Ableitung, Übergang in eine neue Wortart, Kürzung.

 

Die Zusammensetzung ist Bildung neuer Wörter durch das Aneinanderrücken der Stämme.

 

Klassifikation der zusammengesetzten Wörter

1) vom morphologischen Standpunkte aus, d.h. nach dem Typ des Modells.

Modelle:

Substantiv + Substantiv: Tageslicht

Adjektiv + Substantiv: Großstadt

Verbalstamm + Substantiv: Schreibtisch

Zahlwort + Substantiv: Dreieck

Pronomen + Substantiv: Ichform

Präposition + Substantiv: Fürwort

Adjektiv + Adjektiv: dunkelbraun

Präposition + Adjektiv: unterirdisch

Verb + Verb: spazieren gehen

u.a.

2) Vom semantisch syntaktischen Standpunkt aus unterscheidet man vier Arten von Zusammensetzungen:

1) attributive Zusammensetzungen

2) kopulative Zusammensetzungen

3) Zusammenrückungen

4) Zusammenbildungen.

 

Bei den attributiven Zusammensetzungen die erste Komponentebestimmt die zweite.

 
 


Z.B.: Tisch lampe Wand zeitung

welche? Bestimmungswort Grundwort

 

 

Kopulative Zusammensetzungen bestehen aus zwei grammatisch gleichwertigen Komponenten, z.B.: taubstumm, sauersüß, dreizehn.

 

Zusammenrückungist eine lockere Verbindung mehrerer Wörter oder sogar eines kleinen Satzes zu einer Einheit. Oft haben sie übertragene Bedeutung.

Z.B.: Tischleindeckdich!

Lebewohl

 

Zusammenbildungen sind solche Zusammensetzungen, die infolge zweier Prozesse entstanden sind: der Zusammensetzung und der Ableitung, z.B.: Nichtstuer, Teilnehmer, blondhaarig.

Die zweite Art der Wortbildung ist die Ableitung das ist Bildung neuer Wörter mit Hilfe von Affixen (Präfixen und Suffixen).

 

Zum wortbildenden Mittel gehört auch der Wechsel der Wurzelvokale.

Im Deutschen gibt es 3 Arten des Vokalwechsels: den Ablaut, den Umlaut, die Brechung.

Unter dem Ablaut versteht man den alten, spontanen, von den nachstehenden Lauten unabhängigen Wechsel des Wurzelvokals: binden Band Bund, sprachen Sprache Spruch.

Der Umlaut ist die Veränderung eines Lautes unter dem Einfluss des anderen Lautes: Verhältnis von Verhalten, fröhlich von froh, kräftig von Kraft.

Die Brechung ist die Hebung oder Senkung des Stammvokals unter dem Einfluss der Vokale der nachstehenden Silbe, z.B.: Gebirge von Berg, irdisch von Erde.

 

PHRASEOLOGIE

Phraseologie ist ein neuer Bereich der Linguistik, der sich mit festenWortkomplexen einer Sprache befasst.

In der modernen Lexikologie sind folgende Klassifikationen der Phraseologismenvorhanden: die semantische und die semantisch strukturelle.

Die semantische Klassifikation hat V.W. Winogradow vorgeschlagen. Also nach dem Grad der Umdeutung und der Bedeutung werden die Phraseologismen in drei Gruppen eingeteilt:

1. Phraseologische Zusammenbildungen (). Hierher gehören viele deutsche Phraseologismen mit unmotivierterGesamtbedeutung bei voller Umdeutung des ganzen Ausdrucks. Z.B.:

durch die Lappen gehen entwischen;

j-n im Stich lassen j-n in der Not lassen;

2. Phraseologische Einheiten () haben motivierte Gesamtbedeutung aber dabei volle Umdeutung. Z.B.:

große Augen machen staunen;

sich den Kopf brechen Schwierigkeiten haben;

3. Phraseologische Verbindungen () sind meistens verbale Verbindungen, bei denen in der Regel nur das Verb metaphorisch gebraucht wird. Z.B.:

zum Ausdruck bringen;

in Frage kommen;

 

Die traditionelle Klassifikation. Ihr liegt das strukturell semantische Prinzip zugrunde.

Laut dieser Klassifikation werden alle Phraseologismen in folgende Gruppen geteilt: Wortpaare, Idiome, geflügelte Worte, Sprichwörter.

1. Wortpaaresind feste Verbindungen von zwei Wörtern, die einer und derselben grammatischen Wortart angehören. Z.B.: alt und jung, Art und Weise.

 

2. Idiome (aus dem Griech. idios originell) sind Wortgruppen, die in ihrem Gebrauch erstarrt sind. Z.B.: Pech haben, ins Gras beißen (sterben), wie ein Pferd arbeiten (schwer arbeiten).

 

3. Geflügelte Worte ist eine besondere Art fester Wortverbindungen, die eine feste Quelle haben. Z.B.: der rote Faden (Goethe), Sisiphusarbeit (Homer).

 

4. Sprichwörter sind erstarrte kurze Sprüche. Sie existieren in der Form eines Satzes und drücken einen abgeschlossenen Gedanken aus.

 

Es gibt vier Arten der Übersetzung von Phraseologismen: wortgenaue, äquivalent genaue, äquivalent ungenaue und umschreibende.

 

Seminarübungen

Seminar 1

SEMANTIK

(Polysemie, Synonymie, Antonymie, Homonymie)

Theoretische Fragen:

1. Was ist die lexikalische Bedeutung des Wortes?

2. Die Struktur der Bedeutung. Typen der Bedeutungen.

3. Die Polysemie. Die Homonymie und deren Abgrenzung.

4. Paradigmatische und syntagmatische Beziehungen in der Lexik.

5. Synonyme und Antonyme

6. Hyperonyme/Hyponyme

7. Distribution und Kontext

8. Valenz und Kombinierbarkeit.

 

Praktische Übungen:

Übung 1. Welche Bedeutungen der Wörter werden in diesem Gebrauch aktualisiert?

1) In dem Unternehmen steckt kein guter Zug.

Um fünf Uhr kommt der Zug aus Berlin.

Ein langer Zug bewegt sich zum Ehrenmal.

Ich erkälte mich beim leisesten Zug.

Du hast den 1. Zug beim Schach.

Er tat einenZugaus der Pfeife.

Der Alte lag in den letzten Zügen.

Frank hat einen guten Zug aus der Flasche getan.

Sein Gesicht hat einen höhnischen Zug.

Die Züge der Schrift verraten den Charakter eines Menschen.

 

2) Vor Überraschung konnte er keinen Satz hervorbringen.

Die Arbeiter erfüllten heute drei Tagessätze.

Er leerte sein Glas in einem Satz.

Das neue Buch ist schon im Satz gegeben.

Mit einem Satz sprang er über den Zaun.

Der im Wasser gelöste Zucker gibt keinen Satz.

 

Übung 2. In welchem Gebrauch sind folgende Wortpaare gegenseitig nicht zu ersetzen? Führen Sie typische Kontexte an, in denen die genannten Wörter vorkommen!

 

Z.B.: kräftig stark; stark Tee (konzentriert), Regen, Kälte, Schmerzen (heftig, intensiv), Mauer, Bretter (dick), Wille (übertrag. gefestigt) , Gegner (sehr gut, tüchtig),

kräftig Wort (derb).

für beide Mensch, Schlag (mit körperlicher Kraft); Farbe, Licht (von intensiver Wirkung).

 

Doktor Arzt; rein sauber;

blass bleich; (sich) ändern sich verändern wechseln.

dunkel finster;

 

Übung 3. Ersetzen Sie die fettgedruckten Wörter durch Wörter der Überordnung (Hyperonyme):

Z.B.: Er grüßt herzlich seine Mutter, seine Schwester, seinen Neffen - Er grüßt herzlich seine Verwandten.

 

1. Über 100 Bauern dieses Dorfes haben Kühe.

2. Manche Städter decken ihren Bedarf an Kartoffeln, Tomaten und Kohl mit Hilfe ihrer Schrebegärten.

3. Die Sandalen sind ganz kaputt.

4. Ihr Sopran gefällt mir.

5. Die Zyklamen auf dem Fensterbrett standen verwelkt.

 

Übung 4. Ordnen Sie die eingeklammerten Adjektive in aufsteigender Reihenfolge:

Z.B.: Der junge Musiker war begabt, talentvoll, genial.

1) Der junge Musiker war (genial, begabt, talentvoll).

2) Der Wind ist (kalt, kühl, eiskalt).

3) Es regnet (in Strömen, Schusterjungen, stark, leise).

4) Der Bauer war (arm, reich, steinreich, wohlhabend, nicht arm, arm wie eine Kirchenmaus).

5) Das Wasser ist (kochend, heiß, warm, lau, kalt, dem Gefrierpunkt nahe).

6) Jemanden (hassen, Abneigung gegen jn empfinden, nicht gern haben, lieben, anbeten).

7) Die Alte ist (sehr dick, klapperdürr, ein Gerippe, mager, schlank, beleibt).

8) Das Mädchen ist (gesprächig, schweigsam, geschwätzig, schwatzt ohne Punkt und Komma, schwatzt dem Teufel ein Ohr weg).

 

Übung 5. Geben Sie Antonyme zu den Wörtern in Verbindung mit den eingeklammerten Substantiven an:

Z.B.: wild ... (Rose/ Pferd); 1) Garten- (Rose); 2) zahm (Pferd).

 

steigen ... (Temperatur/ die Röte im Gesicht);

sanft ... (Wind/ Schlaf/ Stimme);

trocken ... (Hand/ Holz/ Empfang/ Brot);

verschlossen ... (Mensch/ Tür);

tief ... (Fluß/ Grube/Temperatur/ Stimme/ Mensch);

roh ... (Obst/ Edelstein).

 

 

Übung 6. Welche Mittel der Abgrenzung von Homonymen sind hier angeführt:

Mahl Mal; Cafe Kaffee, tot Tod; wieder wider, Ware wahre.

die See der See, Die Flur der Flur, der Schild das Schild, der Band das Band.

Bände Bänder, Kiefer Kiefern, Bänke Banken.

 

 

Übung 7. Gruppieren Sie folgende Wörter in etymologische Wortfamilien und semantische Zweige:

Z.B.: eine Wortfamilie: ziehen, anziehen, Korkenzieher, Beziehung, ausziehen, Zug, Anzug.

Fliehen, fliegen, (sich) flüchten, abfliegen, Flucht, Fliege, Flug, Flügel, geflügelt, flüchtig, Flieger, Fliegerin, Flüchtling, Flüchtigkeit, Ausflucht, Abflug, Ausflug, Geflügel, Flugzeug.

 

Übung 8. Können Synonyme vollständig sein? Welche Verben können in Satzlücken eingesetzt werden?

 

 

wissen kennen

 

Ich ... vier Arten von Menschen: solche, die etwas ... und..., dass sie etwas... . Das sind gebildete Leute, und ihnen gilt es nachzueifern. Ich ... auch Menschen, die etwas ..., doch nicht..., dass sie etwas... . Diese Menschen schlafen und sie gilt es zu wecken. Und dann gibt es Menschen, die nichts ..., jedoch ..., dass sie nichts ... Ihnen muss man helfen. Und schließlich ... ich Menschen, die nichts ... jedoch auch nicht..., dass sie nichts ... Das sind dumme Menschen, und über sie ist wahrhaftig nichts Gutes zu sagen.

zugrunde gehen umkommen totfallen

1. In diesem Gefecht ist er als Held ... 2. Beim Schiffbruch sind 15 Menschen ... 3. Wir wanderten lange durch die Steppe, wir wären vor Hitze beinahe ... 4. Du wirst daran nicht ... 5. Im Krieg war die Stadt ...

lernen studieren

1. Ein Sprichwort lautet: Probieren geht über Studieren. 2. Ich ... im Hauptfach Mathematik. 3. Der Schüler sollte das Gedicht auswendig ... 4. Nebenbei ... ich noch Polnisch, weil mein Zimmernachbar ein Pole ist. 5. Sie ... Medizin an der Universität.

tun machen

1. Wie geht es dir? Was ... ihr alle? Und was ... die Arbeit? (H. Fallada). 2. Wer hat den Nutzen, wenn sie warten und nichts ...? 3. Ich ... die Augen immer zu, wenn ich Musik höre. Meinst du, dass sie (die Leute) das auch ... werden? (W. Quendau). 4. Der Advokat ... einen tiefen, glücklichen Atemzug. (H. Mann). 6. Sie werden doch keine Dummheiten ... (H. Mann). 7. Die Arbeit ... ihm Vergnügen. (B. Kellermann). 8. Man müsste den Ofen ..., ohne ihn zu löschen. (E. Claudius).

reden sagen - sprechen

1. Die junge Ausländerin ... bereits fließend Deutsch. 2. Wollen wir nicht du zueinander ...? 3. Er möchte mir etwas ins Ohr ... 4. Ich habe noch ein Wörtchen mit dir zu ... 5. Die Kunst besteht darin, mit wenig viel zu ... 6. Das kleine Kind kann schon ganze Sätze ... 7. Er ist nicht der Chef und hat hier nichts zu ... 8. Lass doch die Leute ...!

 

 

Übung 9. Beschreiben Sie die Bedeutungsbeziehungen zwischen den Adjektiven in den verschiedenen Kontexten!

bittere Mandeln bittere Worte; fester Stoff feste Freundschaft; glatte Wand glatte Stirn glatte Manieren glattes Eis; heller Tag heller Verstand; schwerer Koffer schwerer Fall schwere Prüfung; tiefes Tal tiefe Trauer tiefes Gefühl.

 

Seminar 2

BEDEUTUNGSWANDEL

 

Theoretische Fragen:

1) Bedeutungswandel. Ursachen des Bedeutungswandels.

2) Bedeutungserweiterung und Bedeutungsverengung.

3) Metapher

4) Metonymie

5) Wertsteigerung/Wertverminderung

6) Die Hyperbel und die Litotes.

7) Euphemismus

 

Praktische Übungen:

Übung 1. Bestimmen Sie, ob die fettgedruckten Wörter Metaphern oder Metonymien sind:

1. Pastor Wunderlichs Gesicht aber blieb weiß, fein und aufgeweckt, obgleich er in aller Behaglichkeit ein Glas nach dem anderen trank (Th. Mann). 2. Und wie ist es denn in Paris? fragte er mit ehrfurchtsvoll gesenkter Stimme (B. Kellermann). 3. Als der junge Ingenieur Jacques Gregor, von dem heute ganz Anatolspricht, vor einigen Monaten aus dem Auslande zurückkehrte, wurde seine Ankunft in der Stadt nicht beachtet (B. Kellermann). 4. Der Konsul kam, die Feder hinterm Ohr, aus dem Kontor heraus (Th. Mann). 5. Mir ist übel, mir ist verdammt übel! Das starke Wort schien ihm geradezu Linderung zu bereiten, mit solcher Inbrust stieß er es hervor (Th. Mann). 6. Die zwei letzten, die richtigen Jahre seines Lebens, gingen so rasch vorbei wie Minuten (A. Seghers). 7. Und man saß nun, gegen 4 Uhr nachmittags, in der sinkenden Dämmerung und erwartete die Gäste... (Th. Mann). 8. Es war der reine Taifun, sagte der Kaufmann...(L.Frank). 9. Stelle dir vor, dieser Koroscheck, dieser verrückte Knabe!.. Wenn er im Russie abstieg nicht eine Krone Kredit würde man ihm geben. Er kannte doch dieses Nest! (B. Kellermann). 10. ...ein altes, zärtliches Ehepaar, das sich vor aller Ohren mit Kosennamen zu benennen pflegte (Th. Mann) 11. Er wandte sich an seine Schwiegertochter... So reichten sich die beiden Generationen die Hände ( Th. Mann). 12. Im zweiten Keller rechts, das zweite Fach, hinter dem roten Bordeaux, drei Flaschen (Th. Mann). 13. Aus dieser Ehe, so hieß es , entsprossen vier Kinder...(Th. Mann). 14. Er war indessen noch nicht imFeldegewesen und lebte in der beständiger Angst, der Krieg könne zu Ende gehen, bevor die Reihe an ihm käme (B. Kellermann). 15. Nunmehr war die Königliche Hochheit längst verheiratet, hatte drei Kinder (B. Kellermann). 16. Aber der Dicke kam heraus und führte ihn durch einen Hof in einen zweiten Hof, wo er ihm einen Hundezwinger übergab (B. Brecht). 17. ..., die mit Amerika sympathisierten, konnten zwar begreifen, dass der Hof kühl blieb vor ihrem demokratischen Eifer. (L. Feuchtwanger). 18. Wenn Sie mir den wirklichen Grund sagen, mache ich für heute sofort Schluß! (H. Fallada). 19. Er begann abermals die Konstruktion der Logenringe zu studieren, die ihm nicht ganz verständlich war (B. Kellermann). 20. Der Sieg um die Lippen, in den Augen der Schönen war vielleicht um eine Spur satter geworden (L. Feuchtwanger). 21. Der Korb geht nach Sohle sechs, erklärte der Vater (B. Kellermann). 22. Er drückte zufrieden den Brustkorb heraus, um das zusammengedrehte Handtuch zu schrubben (A. Seghers). 23. Aber sie hat Glück; nicht die Frau, die meist ein paar freundliche Worte mit ihr wechselt, sondern der Mann mit dem scharfenGesicht, dem dünnlippigen Mund und den kalten Augen öffnet ihr (H. Fallada). 24. Der Intendant erblaßte vor ihrer bitteren Höflichkeit (L. Feuchtwanger).

 

Übung 2. Schreiben Sie aus folgenden Sätzen die Litotes und Hyperbeln aus und geben Sie zu diesen ukrainische Äquivalente an:

1. Ei was, Stadt! sprach er weiter, die ganze Welt solls erfahren! (Br. Grimm). 2. Es dauerte ein paar Sekunden, bevor sie wieder, ohne schwindlich zu werden, über das Geländer blicken konnte (F. Weiskopf). 3. Papa wird überglücklich sein und Ihnen ewig danken. Grüßen Sie Ihren Vater tausendfach, sagte Fabian (B. Kellermann). 4. Geplatzt bin ich vor Wut (B. Kellermann). 5. Für das Arbeitsamt wohnt Pinneberg bei Meister Puttbrese, heute, morgen, in alle Ewigkeit, ob er nur die Miete zahlen kann oder nicht (H. Fallada). 6. Belloni..., wobei er zweimal um ein Haar gestellt wurde, war durch die Drehtür in das Hotel hineingegangen (A. Seghers). 7. Ich könnte Ihnen kein Elternhaus zeigen, auch wenn wir die ganze Erde umritten (A. Seghers). 8. ...zu guter Letzt kriegten die Trauergäste noch nicht einmal einen Imbiß comme il faut und beklatschten einen bis ans Ende ihrer Tage (F. Weiskopf). 9. Seine flinken Augen sind überall, und mit sicherem Griff hat er eine Handvoll praktisch begabter Arbeiter zu den gleichen Fähigkeiten herangebildet (A. Zweig). 10 Alle Welt weiß, dass er übermorgen auf Urlaub fährt, um über Neujahr wegzubleiben...(A. Zweig).

 

Übung 3. Bestimmen Sie die Abarten folgender lexikalischer Metaphern (nach der Form, Farbe, Funktion usw.):

Schlange, Augapfel, Brustkorb, Scharlach, Karfunkel, Plüschkin, Bergfuß, Feder, Esel, Gans, Nagelkopf, Flügel.

 

Übung 4. Bestimmen Sie die Abarten folgender lexikalischen Metonymien:

vier Wände, ein kluger Kopf, Frauenzimmer, Boston (Tanz), Gulden, das ganze Auditorium, ein Glas trinken, Havanna, Mosel, Mokka.

 

Übung 5. Welche Ergebnisse hatte die historische Entwicklung der angegebenen Bedeutung der Wörter?

 

Wort historische Bedeutung heutige Bedeutung Art des Bedeutungs wandels
Tölpel Dorfbewohner    
gemein allgemein    
List Klugheit    
Aas Speise    
Hochmut Gehobene Stimmung    
fressen aufessen    
Spießbürger Ehrentitel für den Vollbürger, der zum Tragen des Spießes berechtigt und zur Verteidigung der Stadt verpflichtet war    
Marschall Pferdeknecht    
Minister Diener    

 

SEMINAR 3

Theoretische Fragen:

1) Definition der Wortbildung. Typen der Wortbildung.

2) Die Zusammensetzung. Semantisch syntaktische Klassifikation der Zusammensetzungen.

a. attributive Zusammensetzungen;

b. kopulative Zusammensetzungen;

c. Zusammenrückungen;

d. Zusammenbildungen.

3) Die Ableitung. Wortbildende Mittel: der Ablaut, der Umlaut, die Brechung.

4) Übergang in eine neue Wortart.

5) Die Kürzung.

 

Praktische Übungen:

WORTBILDUNG

SEMINAR 3

 

PHRASEOLOGIE

Theoretische Fragen:

 

1) Der Begriff des Phraseologismus.

2) Semantische Klassifikation von Phraseologismen.

3) Strukturell semantische Klassifikation von Phraseologismen.

4) Merkmale von Phraseologismen.

5) Die Übersetzung von Phraseologismen.

Praktische Übungen:

Übung 1. Setzen Sie die in Klammern stehenden Phraseologismen in der entsprechenden Form in folgende Sätze ein und übersetzen Sie die Sätze ins Ukrainische:

1. Überdies ... ihn Kroysing gleich voll ... (in Beschlag nehmen Prät.) (A. Zweig). 2. Pinneberg erfährt etwas Neues über Lämmchen und... ... (einen großen Entschluß fassen Präs.) (H. Fallada). 3. Wieviel Prüfungen hat Raupach überstehen müssen, ehe es ihm gelang, auf dem Theater... (Fuß fassen Infinitivgruppe) (H. Heine). 4. Der Schreiber ... ... auf elegante Kleidung und pflegte sein Schnurrbärtchen (Wert legen Prät.) (L.Frank). 5. Sie ... Ihr ... ...! Na schön, sagt der Chauffeur (blaues Wunder erleben Futurum) (H. Fallada). 6. Na, warum der heute so ..., das weiß man ja. (aus der Tüt sein Präs.) Soll man ... ... , dann wird man ihm schon anders (einen auf die Lampe gießen Infinitivgruppe) (H. Fallada). 7. Wir ... ja ... , Wolfgang zu beruhigen, erzählte er mit großer Lebhaftigkeit, wobei er sogar die Hände rang (alle Hände voll zu tun haben Prät.) (B. Kellermann).8. Pinneberg ... ganz langsam... und tüffelt nach Haus (sich in Bewegung setzen Präs.) (H. Fallada).

 

Übung 2. Redensarten und ihre Bedeutungen ergänzen Sie den Artikel.

 

1. Kein Blatt vor ... Mund nehmen: seine Meinung offen sagen

2. Aus ... Haut fahren : ungeduldig, wütend werden

3. Jemanden auf ... Finger sehen: jemanden genau kontrollieren

4. Etwas aus ... Luft greifen: etwas frei erfinden

5. Ein Haar in ... Suppe finden: einen Nachteil in einer Sache finden

6. Jemandem um ... Hals fallen: jemanden umarmen

7. Etwas in .. Hand nehmen: eine Sache anfangen und durchführen

8. Von ... Hand in ... Mund leben: sehr arm leben

9. Sich etwas aus ... Kopf schlagen: einen Plan aufgeben

10. Er ist seinem Vater wie aus ... Gesicht geschnitten: er ist seinem Vater sehr ähnlich

11. Etwas auf ... Seite legen : etwas sparen

12. Ein Spiel mit ... Feuer: eine gefährliche Sache

13. Das springt in ... Augen : das fällt stark auf

14. Sich aus ... Staub machen: heimlich weggehen, fliehen

15. Sich jemandem in ... Weg stellen: jemandem Schwierigkeiten machen

16. Sein Geld aus ... Fenster werfen : sein Geld nutzlos ausgeben

17. Jemandem den Stuhl vor ... Tür setzen : jemanden aus dem Haus schicken

18. In ... Tag hinein leben: planlos leben

19. Jemandem auf ... Tasche liegen : vom Geld eines anderen leben

20. In... Tinte sitzen: in einer unangenehmen Lage sein

21. Unter ... Tisch fallen: unbeachtet bleiben

22. Einer Sache aus ... Weg gehen: eine Sache nicht tun, vermeiden

23. Einen Rat in ... Wind schlagen: einen Rat nicht beachten

24. Den Mantel nach ... Wind hängen: seine Meinung so ändern, wie es nützlich ist

25. Jemanden auf .. Zahn fühlen: jemanden gründlich prüfen

26. Mir liegt das Wort auf ... Zunge: ich kenne das Wort, aber ich kann mich im Augenblick nicht daran erinnern

27. Auf ... Nase liegen: krank sein

28. Jemandem in ...Ohren liegen: jemanden mit Bitten quälen

29. Jemanden auf ... Palme bringen: jemanden in Wut bringen

30. Wie aus ... Pistole geschossen: ganz schnell

31. Die Rechnung ohne ... Wirt machen: sich irren

32. Aus ... Reihe tanzen: etwas anderes tun als die anderen

33. Bei ... Sache sein: sich auf etwas konzentrieren

34. Etwas auf ... Seite schaffen: etwas stehlen

35. unter ... Räuber fallen: in schlechte Gesellschaft geraten.

 

 

Übung 3. Ergänzen Sie Artikel mit Präpositionen ! Erzählen Sie die Geschichte neu! Betiteln Sie sie!

 

Er hat kein festes Einkommen und lebt ... ... Hand ... ... Mund. Daher hat er auch keine Möglichkeit, jeden Monat etwas ... ... Seite zu legen. Seit zehn Jahren liegt er nun seinem Vater ... ... Tasche! Sie hat ihm jetzt klar ihre Meinung gesagt und hat kein Blatt ... ... Mund genommen. Das hat ihn natürlich sofort ... ... Palme gebracht. Sie hat ihm geraten, sich endlich um eine Stelle zu bewerben, aber er schlägt ja jeden Rat ... ... Wind. Er will ja nicht arbeiten und geht jedem Angebot ... ... Weg. Und wenn sie ihm auch immer wieder damit ... ... Ohren liegt, kümmert er sich nicht darum und lebt weiter ... ... Tag hinein. Kein Wunder, dass sie manchmal ... ... Haut fährt! Es wird nicht mehr lange dauern, dann setzt sie ihm den Stuhl ... ... Tür; dann sitzt er aber ... ... Tinte! Sie verdient sauer das Geld, und er wirft es ... ... Fenster! Wenn er glaubt, dass das so weiter gehen kann, dann hat er die Rechnung ... ... Wirt gemacht. Soll er sich doch endlich ... ... Staub machen! Aber wenn er ganz allein ist, fällt er bald bestimmt... ... Räuber. Und das will sie doch auch nicht; sie liebt ihn so sehr! Ach, soll er doch endlich mal sein Leben ... ... Hand nehmen! Aber wenn er schon mal eine Arbeit angefangen hat, findet er bestimmt bald ein Haar ... ... Suppe. Sie müsste ihm genauer ... ... Finger sehen. Stattdessen fällt sie dem Faulenzer ... ... Hals, sobald er nach Hause kommt!

 

Übung 4. Vervollständigen Sie die Zwillingsformeln, wählen Sie die richtige Variante (Pack, Recht, Flamme, Liebe, Band, Bogen, Fall, Galle, Enden, Krach, Fülle, Zagen, Tritt, Wege, Wetter, Fach, Stelle, Bein, Tat, Klang.)

1) Alle waren sofort Feuer und ________ für den Vorschlag (begeistert sein).

2) Mit Sack und _______ zogen die Studenten zum Campingplatz (mit allem Besitz).

3) Die Kinder waren vor Freude außer Rand und _______ (nicht zu bändigen sein).

4) Sie haben Knall und ______ geheiratet (plötzlich).

5) In dem jungen Haushalt fehlt es an allen Ecken und ________ (an vielem).

6) Er hat Gift und _______ gespuckt, als er von ihrer Untreue erfuhr. (wütend sein).

7) Man kann seine Handlungsweise nicht in Bausch und ______ verurteilen (im Allgemeinen).

8) Er macht jede Arbeit mit Lust und _____ (Freude).

9) Er kann mit Fug und ______ behaupten, zu den Besten zu hören. (berechtigt).

10) Ich bin nur mit Zittern und ______ in die Prüfung gegangen (sehr furchtsam).

11) Er hat das Examen nur mit Ach und _____ bestanden (mit Mühe).

12) Man muss Mittel und ____ finden, um ihm zu helfen (etwas, was Hilfe bringt).

13) Er freut sich, seine Arbeit unter Dach und ________ gebracht zu haben (beenden).

14) Stellen Sie das Buch wieder an Ort und ______! (dorthin, wo es hingehört).

15) Der Schauspieler wurde auf Schritt und_______ von Reportern verfolgt (immer wieder).

16) Als Landbriefträger ist er bei Wind und ______ unterwegs (bei jedem Wetter).

17) Obst gibt es dieses Jahr in Hülle und _______ (in großer Menge).

18) Es ist 20 Grad unter Null. Es friert Stein und ______ (sehr kalt).

19) Er ist immer hilfsbereit und hilft jedem mit Rat und ______ (mit Empfehlungen und praktischer Hilfe).

20) Man feierte das Neujahr mit Sang und ______ (singend und musizierend).

 

 

 

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Einleitung

Die Lexikologie ( griech. lexisos Wort, logos Lehre) ist ein Bereich der Sprachwissenschaft, der sich mit der Erforschung des Wortschatzes befasst. Die Lexikologie untersucht den Wortschatz als lexikalisch-semantisches System, das ein Teilsystem der Sprache bildet.

 

Zentrale Bereiche der lexikologischen Forschung sind:

- das Wort als eine grundlegende nominative Spracheinheit im lexikalisch-semantischen System, seine Struktur und Bedeutung;

- die Struktur des Wortschatzes als System und Beziehungen zwischen seinen Elementen;

- die Stratifikation des Wortschatzes aus der soziolinguistischen, funktionalen und territorialen Sicht ( Dialektismen, Jargonismen, Sondersprachen);

- kommunkativ begründete Veränderungen des Wortschatzes, Quellen der Wortschatzerweiterung (Bedeutungswandel, Entlehnung, Wortbildung).

 

Die Lexikologie hat folgendeZweige:

- die Semasiologie

- die Etymologie

- die Onomasiologie

- die Wortbildung

- die Phraseologie

- die Lexikographie

 

Die Semantik

 

Das Wort ist die grundlegende Einheit der Sprache. Es ist in Bezug auf seine Funktionen in der Sprache universell und unikal, denn das Wort kann alle Funktionen erfüllen, die die Sprache hat: nominative, kognitive, kommunikative, pragmatische.

Das Wort ist eine selbständige phonetisch und morphologisch ausgeformte Einheit, d.h. es lässt sich im Redeakt als das kleinste Lautsegment absondern und hat die bestimmte Morphemkombination.

Das Wort ist eine bilaterale Einheit: es hat die Form (Lautkomplex) und den Inhalt (Bewusstseininhalt, Bedeutung). Die Bedeutung widerspiegelt die objektive Wirklichkeit nicht unmittelbar, sondern durch den Begriff.

Der Begriff ist die bestimmte Vorstellung, die durch die Zusammenfassung der allgemeinen und wesentlichen Merkmale eines Gegenstandes oder einer Gruppe von Gegenständen durch eine sprachliche Einheit ausgedrückt wird.

Eine klassische Definition der Bedeutung als eine wechselbezogene Einheit vom Gedanken, dem Gegenstand und dem Wortzeichen wurde im berühmten semiotischen DreieckvonOgden & Richards popularisiert.

 

Begriff  

Wort Gegenstand

 

 

Die Bedeutung des Wortes determinieren drei im wechselseitigen Zusammenhang stehendeFaktoren:

 

1) die Eigenschaften der objektiven Realität;

2) die Widerspiegelung im Bewusstsein;

3) der Bau der Sprache.

 

 

Die Struktur der Bedeutung.

In der modernen Sprachwissenschaft wird die Bedeutung als ein zusammengesetztes Mehrschichtenkomplex angesehen, dessen Teilglieder sind:

die Semantik die Information über die Menge der widerspiegelten Objekte der Wirklichkeit;

die Pragmatik die Information über die Kommunikationsbedingungen;

die Syntaktik die Information über die Gebrauchsregeln des Wortes.

 

Polysemie. Typen der Bedeutung.

 

Unter Polysemie versteht man die Fähigkeit eines Wortes mehrere miteinander verbundene Bedeutungen zu haben.

Die Bedeutungen des polysemantischen Wortes heißen die lexikalisch semantischen Varianten (LSV). Sie sind hierarchisch strukturiert und bilden zusammen die semantische Struktur des Wortes.

Z.B: der Flügel :

1) Arme eines Vogels,

2) seitlicher Teil eines Hauses,

3) Klavier.

Den Kern des polysemantischen Wortes bildet die direkte Bedeutung.Sie wird auch als Hauptbedeutung(1)bezeichnet. Die anderen Bedeutungen heißenNebenbedeutungen(2, 3):

 

- nominativ abgeleitete Bedeutungen;

- übertragene Bedeutungen.

 

Außer der Haupt und der Nebenbedeutungen unterscheidet man bei einem Wortdie aktuelle und die potenzielle Bedeutung.

Das Wort ist gleichzeitig das Element des Sprachsystems und des Textes, wo es seine paradigmatische und syntagmatische Beziehungen realisiert.

Als Element des Sprachsystems besitzt das Wort mehrere Bedeutungen, z.B. das Wort schwarz hat viele Bedeutungsmöglichkeiten schwarze Farbe, schwarzer Tee, schwarze Gedanken. Das sind potenzielle Bedeutungen. Im Text wird eine dieser Bedeutungen aktualisiert aktuelle Bedeutung.

 

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