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Aufbau und Wachstum des Fingernagels

Die Nagelplatte besteht aus feinsten plättchenartig verhornten Zellen, die in mehreren Lagen dachziegelartig übereinander geschichtet sind. Ihre Stärke beträgt etwa 0,3 bis 1 mm.

Der hintere Teil der Nagelplatte wird wegen seiner halbmondförmigen weißen Färbung als Möndchen bezeichnet. DieNagelplatte ruht auf de Nagelbett und ist auf beiden Seiten in die Nagelfalz eingeschoben. Über diesen Nagelfalz wölbt sich der Nagelwall.

Das Nagelhäutchen ist im Bereich des Möndchens fest mit der Nagelplatte verbunden. Dies ist wichtig, um die Nagelwurzel zu schützen.

Das Wachstum des Nagels geht von der Nagelwurzel aus. Durch ständige Zellteilung schiebt sich der Nagel je Tag durchschnittlich 0,1 mm, also nur etwa 3 mm pro Monat, nach vorne.

 

Werkzeuge für die Maniküre

Nagelsaumreiniger, Hautheber, Hautmesserchen, Stäbchen,

Radierstäbchen, Nagelfeile, Hautzange, Nagelschere, Nagelhautschere

 

Durchführung der Maniküre

Bereiten Sie den Arbeitsplatz mit allen benötigten Materialien vor. Selbstverständlich müssen alle Werkzeuge desindiziert sein. Waschen Sie sichdurchaus auch vor den Augen der Kundin gründlich die Hände. Hygienemaßnahmen sind bei der Maniküre unerlässlich. Arbeiten Sie grundsätzlich mit einer Serviette oder einem Papiertuch, um den direkten Kontakt mit den Händen der Kundin zu vermeiden.

Lange und oval geformte Nägel lassen die Finger schmaler erscheinen (1-2) Kurze, eckig oder rund gefeilte Nägel lassen die Finger insgesamt breiter erscheinen (3-4)

 

Je umfassender die Beratung, desto zufriedener die Kunden..

Erklären Sie Ihrer Kundin, welche Wirkung durch die Form der Fingernägel und durch die Farbwahl des Nagellackes erreicht werden kann. Dadurch ergeben sich verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten:

 

 

Arbeitsschritte

Tränken Sie ein Wattepad mit Nagellackentferner (Schutzhandschuhe tragen). Drücken Sie die Watte einige Sekunden auf den Lack und ziehen Sie den Wattepad zur Nagelspitze hin ab. Wiederholen Sie diesen Vorgang, besonders bei farbintensiven Nagellacken.

Verwenden Sie bei weichen Nägeln statt der Edelstahlfeile (siehe Abbildung links) eine Sandblattfeile. Setzen Sie die Feile etwas schräg an und ziehen Sie sie zur Nagelspitze hin. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis der Nagel auf beiden Seiten die richtige Länge hat. Zum Schluss wird die Feile leicht senkrecht angesetzt, um scharfe Kanten abzurunden.

 

Zum Erweichen der Nagelhaut geben Sie warmes Wasser mit etwas Shampoo in ein Schälchen. Die Finger einer Hand verbleiben so lange in dem Nagelbad, bis Sie mit dem Feilen der anderen Hand fertig sind. Dann kann die erweichte Nagelhaut behandelt werden.

 

Häufig genügt das Zurückschieben der Nagelhaut mithilfe des Radier-stäbchens.

Bei sehr starker Nagelhautbildung können Sie Nagelhautentferner anwenden. Dieses Produkt wirkt stark alkalisch und erweicht die Haut. Tragen Sie dabei unbedingt Schutzhandschuhe. Nach kurzer Zeit kann die Haut dann mit dem Hautheber oder der Hautzange gelöst werden.

Auf das Schneiden der Nagelhaut sollten Sie im Normalfall verzichten, weil sie ein wichtiger Schutz für die Nagelwurzel ist.

 

Mit einer fetthaltigen Creme werden Finger und Hände großzügig eingerieben. Die Massage erfolgt von den Nagelspitzen zur Handwurzel. Streichende und kreisende Bewegungen ermöglichen eine Lockerung und Entspannung.

 

Entfernen Sie Cremereste von den Nägeln mit Nagellackentferner. Zunächst wird farbloser Unterlack aufgetragen, um den Nagel vor starken Verfärbungen durch deckkräftige Nagellacke zu schützen.

Setzen Sie den Pinsel in der Mitte des Nagels auf. Führen Sie ihn bis kurz vor den Nagelwall. Ziehen Sie ihn dann bis zur Nagelspitze zurück.

Jetzt lackieren Sie zügig die rechte und linke Nagelseite.

Tragen Sie farbige Lacke in zwei Schichten auf. Achten Sie darauf, dass der Lack zwischendurch gut trocknet.

Eventuelle Lackreste an der Haut lassen sich durch Korrekturstifte einfach entfernen.

 

 


 

Tipp

Die Maniküre ist eine zusätzliche Dienstleistung im Salon. Durch eine fachkundige Beratung und professionelle Durchführung der Maniküre bieten Sie vielen Kundinnen und Kunden im Rahmen des Friseurbesuches einen wichtigen Service an.

 

Aufgaben

1. Eine Kundin soll von Ihnen eine Maniküre bekommen. Mit welchen Hilfsmitteln und Werkzeugen bereiten Sie den Arbeitsplatz vor?

2. Die Kundin beklagt sich über brüchige Nägel. Welche Ratschläge können Sie ihr geben?

3. Das hygienische Arbeiten ist bei der Maniküre unerlässlich. Worauf ist besonders zu achten?

 

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